In seinen Schaffensperioden vergräbt er sich regelrecht in seiner Arbeit, steht mit ihr auf, geht mit ihr schlafen. Thomas Blas macht keine halben Sachen. Wenn er malt, tut er das andauernd und ganz,
 
 
 
  manchmal bis zur Erschöpfung. Er ist keiner, der Bilder am laufenden Band produziert, wer allerdings ein Bild vom Künstler besitzt, besitzt ein kleines Stückchen seiner Kraft, die er kompromisslos in seine Kunst investiert.

Thomas Blas legt sich nicht fest, sein Publikum ist durch seine Absicht nicht determiniert. Er erklärt seine Bilder nicht und vermittelt auch keine konkreten Absichten. Die Farben und die Leuchtkraft seiner Bilder allerdings verströmen Energie und lassen erahnen, was an Kraft, Liebe und Emotion in ihnen steckt.

Auszug aus der Einführung zur Ausstellung im Gorgie Schloss
Dr. Christina Stauber 2009 / Galerie Artetage